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Schloss Wilhelmsthal: Gebäudebeschreibung
Schloss Wilhelmsthal bei Eisenach (Thüringen)- Beschreibung
Damit meine geleistete Arbeit nicht in Vergessenheit geraten soll, habe ich diese Seite 05/2009 für die Öffentlichkeit erstellt. Sehr viel Geld und Freizeit habe ich für die Erstellung der verformungsgerechten zeichnerischen Bestandsaufnahme und der 3D Animation reingesteckt...Ihr könnt gern ein Kommentar am Ende dieser Seite hinterlassen.Leider werden meine Arbeiten ignoriert. Weitere Zeichnungen finden sie in meiner Referenzliste.
Die Hauptgebäude vom Schloss Wilhelmsthal:: Festsaal und Pavillonanbeu mit toskanischem Säulengang
Die Außenarchitektur des Hauptgebäudes vom Schloss
Wilhelmsthal zeigt sich im klassizistischem Stil, wobei der linke Flügel nach 1719 errichtet wurde und der rechte Flügel (Pavillon) mit der toskanischen Säulenhalle, die die beiden Gebäude verbindet, aus dem Jahre 1801. Der Pavillon vom Schloss Wilhelmsthal wurde dann 1910 vom Architekten Prof. Littmann aus München erweitert.
Der Festsaal im linken Flügel des Hauptgebäudes der Schlossanlage Wilhelmsthal ist ein ovaler Raum von 14,10m Länge und 9,90m Breite. Die Ausstattung des Saales zeigt keinerlei Züge des Roccoco, da keine asymetrische Ornamente vorhanden sind. Stattdessen zeigen die Wände eine schlichte alt-römische Stilform, die unter Herzog Carl August herrschte.
Heinrich, denn da hatte der franz. Regentschaftsstil Einklang gefunden. Veränderungen wurden an der Stuckdecke von Herzog Ernst August durchgeführt. Zwei kleine Nebenräume bilden den Vorraum zum Festsaal, in deren Deckenspiegel vermutlich die 4 Jahreszeiten um 1720 gemalt wurden.Die oben genannte toskanische Säulenhalle war in jüngerer Zeit mit Fenstern geschlossen. Zwei an die Halle angrenzenden Räume waren bis 1910 mit weißen Stuckmamor ausgestattet, der der Zeit um 1800 zugeschrieben wird. Diese Ausstattung ist bei dem Umbau 1910 verändert.
1. Bauphase von dem Telemann-Saal auf Schloss Wilhelmsthal bei Eisenach (Thüringen) (Neues Schloss)
So könnte der Ursprüngliche Bau ausgesehen haben. Die Rekonstruktion geschah anhand der noch erhaltenen Hölzer.
Die 2. Bauphase war ein flaches Satteldach Die 3. Dachkonstruktion vom Telemannsaal war ein steiles Satteldach.

Das Prinzenhaus
Jahrhunderts im Barockstil erbaut. Architekt war der ehemalige Eisenacher Oberbaumeister Johann Mützel. Von der ursprünglichen Bausubstanz des Gebäudes ist nicht mehr viel erhalten. Mitte der 80iger Jahre wurde die gesamte Außenfassade, bis auf den Anbau an beiden Stirnseiten, neu aufgemauert.Auch im IInneren des Gebäudes ist, bis auf den Treppenaufgang, ein paar wenige Decken und Wände, von der alten Substanz wenig erhalten. Der größte Teil der Innenräume ist mit Mauerziegeln, Gipskarton und Heraclitplatten neu aufgemauert worden. Bis zum heutigen Tage ist das gesamte Gebäude als Rohbau stehengeblieben.
Das Prinzessinnenhaus
Das Prinzessinnenhaus wurde am Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Es gehörte, wie zB das Prinzenhaus oder Corps de Logis, zu den barocken Gebäuden der Schlossanlage Wilhelmsthal, deren Architekt der Eisenacher Oberbaumeister Johann Mützel war.Im Inneren des Gebäudes findet sich wenig, was auf den ursprünglichen Zustand des Gebäudes hinweist, da das Gebäude ab 1944 für verschiedene Zwecke genutzt wurde, was diverse bauliche Veränderungen zur Folge hatte.
Das Corps de Logis in Wilhelmsthal (altes Schloss)
Bau eines Jagdschlosses. Bis 1719 entstand hier u.a. das Corps de Logis. Architekt war der Eisenacher Oberbaumeister Johann Mutzel, der das Corps de Logis im Mittelpunkt der Anlage vom Schloss Wilhelmsthal erbauen ließ.Das Corps de Logis ist in seine Grundsubstanz relativ gut erhalten. Die Fassade mit einem mehrgeschossigen, geschlossenen Anbau pro Ansicht unterscheidet sich von der übrigen Gebäude der Schlossanlage Wilhelmsthal. Der Sockelbereich ist umlaufend mit Naturstein ausgelegt. Letzte Arbeiten in der DDR-Zeit innerhalb der Schloßanlage Wilhelmsthal erfolgten am Dach des Corps de Logis. Das Walmdach mit Dachhäuschen wurde mit Biberschwanzziegeln gedeckt. Das Gebäude ist nur 20% unterkellert, was eine starke Durchfeuchtung der Wände, besonders im
Erdgeschoss, zur Folge hat.
Auch in den kleineren Nebenräumen kann man reichen Deckenschmuck und die hohen Ofennischen aus dem Rokoko bewundern, welche mit schmalen, zierlichen Blättern verziert sind. Das Dachgeschoss wurde zu wirtschaftlichen Zwecke ausgebaut. Durch das Treppenhaus zieht sich vom Erdgeschoss bis zum Dachboden ein barockes Treppengeländer mit Balustern und schlichten Pfosten aus Holz.
Das Kavaliershaus und die Hofküche der Schlossanlage
Das Kavaliershaus im Schloss Wilhelmsthal mit seiner schlichten, schmucklosen Fassade befindet sich gegenüber der Hofküche. Es wurde um 1719 von dem Eisenacher Oberbaumeister Johann Mützel erbaut. Das einstöckige Gebäude wurde in den 70iger Jahren durch schwerwiegende bauliche Veränderungen vollkommen umgestaltet.
Zum Alten Bestand gehören:
- - oberer Teil der Fassade
- - Teile des Dachbodens
- - Kellergewölbe
In diesem Haus existieren keine originalen Fenster, Türen und Stuckdecken. Der Grundriss des Kavaliershauses wurde beim Umbau nicht verändert. Das Gebäude wurde immer als Wohnhaus genutzt.s
Die Remise im Schloss Wilhelmstal bei Eisenach (Thüringen)
vom Eisenacher Oberbaumeister Johann Mützel erschaffen. Augenscheinlich ist dieses durch das an der Südwestfassade im Giebelfeld sitzende, für diese Zeit typische Ochsenauge mit umliegender Ornamentik dokumentiert.An der Nordostwand wurde das Remisengebäude in der Zeit der Nutzung als Kinderheim durch einen flachen Neubau mit Pultdach erweitert. Andere Neu- und Umbauten an der Außenfassade erfolgten nicht. Deshalb wären an diesem Gebäude umfangreiche restauratorische Untersuchungen, sowie die Weiterführung kunsthistorischer Untersuchungen angebracht. Das Innere des Gebäudes besitzt aufgrund umfangreicher baulicher Veränderung nur noch wenig von seiner ursprünglichen Gestalt und Ausstattung oder läßt auf die ehemalige Nutzung schließen. Die linke Seite der Remise diente viele Jahren als Wohnhaus. In der Mitte wurde eine Heizungsanlage eingebaut. Die rechte Seite wurde, wie viele andere Objekte vom Schloss Wilhelmsthal, vom ehemaligen Kinderheim genutzt.
Marstallgebäude im Schloss Wilhelmstal bei Eisenach (Thüringen)
Der Marstall gehört mit zu den Gebäuden der Schlossanlage Wilhelmsthal, welche unter der Aufsicht des Oberbaumeisters Johann Mützel entstanden sind. In der Mitte des 18. Jahrhunderts veränderte Heinrich Krohne Teile des Schlossanlage. So entstand durch Neu- und Umbauten an beiden Enden der Schlossachsen eine auf die Corps de Logis bezogene hufeisenförmige Anlage.
In diese baulichen Veränderungen wurde auch der Marstall mit einbezogen. Andere nachfolgende Umbauarbeiten sind nicht bekannt.
Heute präsentiert sich der Marstall mit Nebengebäuden wie nachfolgend beschrieben.
Auf dem Hofgebäude über dem Eingang befindet sich ein Kuppelturm, welcher in deiner äußeren Erscheinung an die ländlichen Kirchtürme des 18. Jahrhunderts im Raum Thüringen errinnert. Am Turm befindet sich eine Turmuhr mit Glocke, deren Uhrwerk mit dem Jahre 1858 datiert ist und in den 80iger Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert wurde.
Die Seitenflügel des Marstalles dienen im Erdgeschoss den heutigen Anwohnern als Garagen und Lagerräume. An den Enden dieser Seitenflügel sind kleine Wohnhäuser angebaut, welche bis 1993 bewohnt wurden.Der bauliche Zustand der gesamten Anlage ist durch jahrzehntelange Vernachlässigung in einem sehr desolaten Zustand.
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Kommentare
Am 14.05. findet dort ein Tag der offenen Tür statt... Dann können Sie auch in ein paar Gebäude hinein.
Ich war von 1959-1964 Schüler im Kinderheim,hab eine relativ gute Zeit hier verbracht,war aber erschüttert was daraus geworden ist und wünsche viel Erfolg bei der Restauration.
Ich werde mich in kürze mal wieder vor Ort umsehen.
Viele Grüße aus Apolda,Axel Fröhlich
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